





Case Studies








Bulgarien liegt auf der Osthälfte der Balkanhalbinsel und erstreckt sich über eine Fläche von 111.000 km², was einem Drittel der Gesamtfläche der Bundesrepublik Deutschland entspricht.
Mit einer 130km langen Schwarzmeerküste verfügt Bulgarien über eine große mediterane Klima- und Landschaftszone.
Nach einem wirtschaftlichen Rückschlag im Jahr 1996 durch einen Bankenzusammenbruch und eine daraus resultierende Hyperinflation, gewann die bulgarische Wirtschaft immer mehr an Stabilität und konnte ihr Wachstum kontinuierlich steigern. Seit etwa sehs Jahren weist Bulgarien ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 5% p.a. auf. Mittels einer rigiden Steuerpolitik konnte die Inflation erfolgreich auf 5,0% gesenkt werden. Der Aufschwung lässt sich vor allem am gestiegenen Privatkonsum und dem Beitritt zur EU ablesen, der die Wirtschaftsentwicklung stabilisiert.
Bisher erfüllt Bulgarien 4 der 5 Maastricht-Kriterien für den Beitritt zur Europäischen Währungsunion, der das Land 2011 oder 2012 beitreten will.
Jedoch besteht noch poltischer Handlungsbedarf in der Modernisierung der Landwirtschaft und bei der Sozialversicherung.
Die Wirtschaftsexperten beurteilen das Geschäftsklima in Bulgarien derzeit als positiv und blicken optimistisch in die Zukunft.
Eine hohe Investitionsneigung, sukzessiv steigende Auszahlungen von Finanzmitteln aus den EU-Fonds sowie eine nur geringe Dämpfung des privaten Verbrauchs dürften das Importwachstum vorerst im zweistelligen Bereich halten. Die deutschen Unternehmen können deshalb darauf bauen, dass ihre Exporte nach Bulgarien weiter überdurchschnittlich wachsen.
Quelle: Bundesanstalt für Außenwirtschaft